Auslandpraktikum als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik

Erfahrungsbericht über mein dreiwöchiges Auslandpraktikum als Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik in Valencia 2024

Im Rahmen meiner Ausbildung zum Elektroniker hatte ich die Möglichkeit im Herbst 2024, ein dreiwöchiges Praktikum in Valencia, Spanien zu absolvieren. Dieses durch Erasmus+ geförderte Auslandpraktikum stellte eine wertvolle Erfahrung dar, sowohl beruflich als auch persönlich. In den folgenden Abschnitten möchte ich über meine Erlebnisse, Herausforderungen und die kulturellen Unterschiede berichten, die ich während meines Aufenthalts in Valencia erleben durfte.

auslandpraktikum_image25

Vorbereitung und Anreise

Die Vorbereitung auf das Praktikum begann einige Monate zuvor. Insgesamt waren wir zu dritt. Wir kümmerten uns zuvor um eine geeignete Unterkunft und wurden von der Handwerkskammer mit Informationen über die Stadt und die Lebensweise in Spanien versorgt.

Auch das Lernen einiger grundlegender spanischer Sätze war hilfreich, um die Kommunikation vor Ort zu erleichtern. Die Anreise verlief reibungslos und ich war gespannt auf die neuen Erfahrungen, die mich dort erwarteten. Bei unserer Ankunft in Valencia wurden wir von einem Mitarbeiter der Praktikumsorganisation empfangen, der uns zu unserer Unterkunft begleitete.

Bereits beim ersten Blick auf die Stadt war ich von dem Lebensstil direkt begeistert.

Arbeitsalltag im Unternehmen

Ich hatte das Glück, mein Praktikum in einem renommierten Elektrounternehmen namens ‘‘Sistemas Electricos Del Mediterraneo‘‘. zu absolvieren, das sowohl im Wohn- als auch im Gewerbebereich tätig ist. Spezialisiert hat sich die Firma auf den Verkauf und Installation von Lampen und Beleuchtungstechnik. Mein erster Eindruck war sehr positiv; die beiden Chefs und Kollegen waren superfreundlich und hilfsbereit. Die Arbeit begann in der Regel um 9 Uhr morgens und endete um 18 Uhr, mit einer einstündigen Mittagspause.

Die Aufgaben, die mir übertragen wurden, reichten von der Unterstützung bei elektrischen Anlagen bis hin zu Reparaturen und Wartungsarbeiten. Besonders spannend fand ich die Installation von verschiedensten Beleuchtungssystemen. Ich lernte nicht nur praktische Fähigkeiten, sondern auch den Umgang mit speziellen Werkzeugen und anderen Technologien. Ein entscheidender Aspekt meines Praktikums war die Zusammenarbeit im Team mit den Kollegen.

Herausforderungen

Trotz der positiven Erfahrungen gab es auch Herausforderungen. Die Sprachbarriere stellte anfangs ein Problem dar, da viele meiner Kollegen nur wenig Englisch sprachen. Umso wichtiger war es, dass ich versuchte, Spanisch zu verstehen. Mit der Zeit wurde das Sprachverständnis einfacher und ich konnte immer besser den Gesprächen folgen. Leider fiel mir das Sprechen jedoch sehr schwierig.

Ein weiteres Hindernis war die unterschiedliche Arbeitsweise. In Spanien scheint es eine entspanntere Einstellung zu geben, was manchmal zu Verzögerungen führen kann.

Während ich aus Deutschland eine sehr strukturierte und zeitlich straffe Arbeitsweise gewohnt war, musste ich mich an die flexibleren Arbeitszeiten und -abläufe gewöhnen. Dies erforderte eine Anpassung meiner eigenen Erwartungen und Herangehensweisen.